Klima- & Moorschutz

Klima- & Moorschutz
  • Beim Moor- und Klimaschutz werden wir die Flächenbewirtschafter und den ländlichen Raum in diesem Transformationsprozess von Beginn an einbinden, mitnehmen und Chancen für eine zukunftsfähige Partizipation aufzeigen. Hierzu gehört auch die Schaffung von Planungssicherheit für die Landwirtschaft. Die Kompensation von angepasster Bewirtschaftung und CO2-Speicherung ist ein guter Weg.
  • Bei den erforderlichen CO2-Einsparungen zum Erreichen der Klimaziele haben Moorflächen als natürliche CO2-Senken eine Schlüsselrolle. In Niedersachsen nehmen Moorflächen rund 8,4 Prozent der Landesfläche ein. Niedersachsen hat vor diesem Hintergrund eine besondere Verantwortung. Wir werden eine Naturschutzstiftung gründen, die den Erwerb und die Wiedervernässung von Moorflächen effektiv organisieren und umsetzen wird.
  • Unser Ziel ist hierbei ein ganzheitliches, integriertes Wassermengenmanagement, das wir in der Erarbeitung eines „Generalplans Wassermengenmanagement“ zusammenführen werden, der die Bereiche Wasserversorgung, Wasserrückhalt und -speicherung abbildet. So werden wir die Wasserversorgung auch in Zeiten des Klimawandels dauerhaft sicherstellen.
  • Die inhaltlichen Grundlagen für mehr Artenschutz und Biodiversität haben wir über die Verabschiedung der vereinbarten Regelungen zum Niedersächsischen Weg in der letzten Legislaturperiode gelegt. Nun werden wir die Grundlagen für eine möglichst schnelle und flächige Umsetzung der Vereinbarungen schaffen.
  • Über die bundesweit einmalige Vereinbarung des Niedersächsischen Wegs zwischen Landwirtschaft, Naturschutzverbänden und Politik ist es uns gelungen, ein Fundament zu schaffen, das den Weg aufzeigt für mehr Biodiversität und einen konsequenten Arten- und Insektenschutz und den Flächenbewirtschaftern einen Ausgleich für etwaige Bewirtschaftungseinschränkungen zukommen lässt.
  • Wir werden die wichtige und oftmals ehrenamtliche Arbeit für unsere Schutzgebiete, Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke weiterhin stärken und setzen uns dafür ein, dass sie finanziell und personell auskömmlich ausgestattet ist.

WAS HEIẞT DIES FÜR OSTERHOLZ?

  • Als Landkreis mit dem höchsten prozentualen Anteil an Moorböden zur Gesamtfläche in Niedersachsen ist unsere Region am härtesten von kommenden Moorschutzmaßnahmen betroffen. Für mich ist es wichtig, als jemand der aus dieser Region kommt, eine starke Stimme für Osterholz und uns Menschen im Teufelsmoor bei der Umsetzung von Maßnahmen und Beschlüssen zum Moorschutz in Hannover zu haben. Unser Landkreis kann durch eine gescheite Klimaschutzstrategie auch Klimalandkreis Nummer 1 in Niedersachsen sein. Diese Strategie muss neben den ökologischen Erfolgen aber auch soziale und ökonomische Perspektiven vor allem für die betroffen kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe aufzeigen.
  • Hier wird  ein ähnlicher Ansatz wie beim Niedersächsischen Weg benötigt. Landwirte, Umweltschützer, Anwohnende und Behörden müssen mit einbezogen werden. Da der Naturpark Teufelsmoor einen derartigen Ansatz verfolgt, setzte ich mich für seine Realisierung ein.
  • Außerdem möchte ich mich für das Projekt der Moorgrasaufwuchsverwertung des Landvolks Osterholz stark machen, um nachhaltige Landwirtschaft im Moor zu ermöglichen.
  • Genau wie Niedersachsen braucht auch Osterholz ein Wassermengenmanagementkonzept. Bei der Realisierung des niedersächsischen Generalplans möchte ich mich darum kümmern, dass zwischen Osterholz und Hannover eine gute Abstimmung vonstatten geht.

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